"Legionellenprävention in Altenheimen - ein Leitfaden für sichere Wassersysteme"

Dieser Artikel wurde mit AI übersetzt und basierend auf schwedischen Verhältnissen verfasst. Hoffentlich kann er Interessierte aus anderen Ländern inspirieren.

Die Vorbeugung von Legionellen erfordert systematische Arbeit mit Temperaturkontrolle, regelmäßigem Spülen und technischer Wartung. Durch klare Verantwortungsbereiche und Dokumentation kann das Risiko schwerer Ausbrüche minimiert werden.

Bild: Pixabay

Vorbeugung von Legionellen-Ausbrüchen in Pflegeheimen

Legionellen - ein ernstes wassergetragenes Risiko
Legionellenbakterien gedeihen in stehendem lauwarmem Wasser (20-50°C) und können schwere Lungenentzündung verursachen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Die Infektion erfolgt durch das Einatmen von Wassernebel aus Duschen, Wasserhähnen oder Lüftungssystemen.

Verantwortung und Organisation


Gebäudeverantwortlicher
- Stellt sicher, dass die Wassersysteme gemäß der Vorschriften gewartet werden
- Kontrolliert die Temperaturen in Warmwassersystemen
- Ist verantwortlich für technische Maßnahmen und Dokumentation

Geschäftsführer
- Implementiert Routinen für regelmäßiges Spülen
- Stellt sicher, dass das Personal Hygieneprotokolle einhält

Pflegepersonal
- Befolgt etablierte Spülroutinen
- Informiert über Verdachtsfälle von Legionelleninfektionen

Kritische Maßnahmen zur Prävention


Temperaturkontrolle


Warmwassersysteme
- Mindestens 60°C im Speicher
- Mindestens 50°C an Entnahmestellen
- Messung und Dokumentation 2 Mal pro Jahr

Regelmäßiges Spülen


Unbenutzte Entnahmestellen
- Mindestens 5 Minuten wöchentlich spülen
- Zusätzliches Spülen nach 3 Tagen Nichtbenutzung
- Dokumentation der durchgeführten Spülungen

Duschen
- Jährlicher Austausch von Duschschlauch und Düse
- Verwendung von Duschköpfen, die die Aerosolbildung reduzieren
- Zusätzliches Spülen bei längerer Nichtbenutzung

Systemwartung


Reinigung und Sanierung
- Regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Wassertanks
- Entleerung und Reinigung von Wasseraufbereitungsanlagen
- Wasserhähne, die nie benutzt werden, können verschlossen werden.

Spezifische Routinen für Pflegedienste


Atemwegsbehandlung
- Verwenden Sie nur steriles Wasser für die Vernebelung
- Reinigen und desinfizieren Sie die Ausrüstung nach jedem Gebrauch

Wasser für Patienten
- Eisbereitung in Gefrierbeuteln, nicht in Eismaschinen
- Kohlensäurehaltiges Wasser sollte innerhalb von 12 Stunden konsumiert werden
- Persönliche Trinkflaschen sollten täglich gereinigt werden

Bei Verdacht auf Legionelleninfektion


Sofortmaßnahmen
- Unverzügliche Meldung an den Seuchenarzt
- Wasserprobenahme aus dem System
- Temporäre Abschaltung von verdächtigen Entnahmestellen
- Informieren Sie betroffene Bewohner und Personal

Reflexionsfragen


Pflegepersonal
- Welche Entnahmestellen in Ihrer Einrichtung werden am seltensten benutzt?
- Wie dokumentieren Sie durchgeführte Spülungen?

Chef, Pflegefachkraft, Ergotherapeut und Physiotherapeut
- Gibt es klare Routinen für die Temperaturkontrolle?
- Wie stellen Sie sicher, dass alle Entnahmestellen in den Spülplan einbezogen werden?
- Wann wurde zuletzt der Warmwasserspeicher überprüft?

Bewohner und Angehörige
- Haben Sie darüber nachgedacht, die Wasserhähne in der Wohnung regelmäßig zu spülen?



Erland Olsson
Fachkrankepfleger
Sofrosyne - Bessere Pflege jeden Tag

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